Chaostag am 26.06.2018

Der letzte Schultag für die 10. Klassen bedeutete erst einmal ganz frühes Aufstehen. Um 6.00 Uhr versammelten sich die ersten Schüler auf dem Schulhof, um das Gelände mit Flatterband abzusperren.

Das Motto lautetete „Die ganze Welt ist ein Irrenhaus und hier ist die Zentrale“,  was auf einem großen Plakat für alle sichtbarbar zu lesen war. Die Schule war zu einer Nervenklinik umgestaltet worden und die Pfleger und Ärzte hatten sich mit weißen Overalls und Mundschutz ausgerüstet. Die ankommenden Lehrer wurden mit Zwangsjacken in Empfang genommen, bekamen Spritzen und durften erst pünktlich um 8.00 Uhr die Nervenklinik betreten, wo dann die Sprechstunde im „Behandlungszimmer“ begann.

Empfangen wurden alle Schüler der unteren Klassen mit dem Song „Crazy“. Sie durften den Behandlungen im Forum zusehen, denn jeder Lehrer konnte erst „Heilung durch das Ausführen einer Aufgabe“ erreichen.

Frau Pauwels, als „Feierbiest“ bekannt, musste mit Justin tanzen und Frau Kunnen ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen, indem sie die eingesammelten Handys der 10er erkennen sollte. Herr Lux bekam  kniffelige Matheaufgaben gestellt, die für ihn alle Pille-Palle waren.

Wenig Zielwasser hatte Herr Ruback getrunken. Er  sollte mit Flaschen, einem Englischbuch oder Papierschwalben einen Mülleimer treffen, wobei er leider 0 Punkte erzielte. Herr Bony imitierte gekonnt Zootiere, da er für Frau Marschall einspringen musste.

Heulende Wölfe suchte Frau Luther und für Herrn Naumchuk hingen viele Mäuse im Forum, die er sonst immer im Computerraum sucht. Leckere Melonenstücke und Ananas zerschnitt Frau Beckers-Hutschenreiter für die Zuschauer und Frau Bretz gestaltete mit Frau Schwelm aus recycltem Material eine lebende Statue. Über den Bock musste Frau Bockting springen und unsere Referendarin Frau Leidinger übte langsames Lesen mit einem fast wahren Text über die Benutzung von Handys in der Schule.

Alle übrigen Lehrer konnten nur durch das gemeinsame Singen eines Liedes  „geheilt“ werden, was sogar als Kanon gelang.  Oberärztin Marina stellte dazu fest, dass dies ihr einziger Musikunterricht in 6 Schuljahren war.

Um 9.00 Uhr war die Sprechstunde beendet, alle Lehrer waren von ihren Krankheiten geheilt und der Unterricht begann, nur die 10er mussten aufräumen.

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